Schlafkrankheit

Die afrikanische Schlafkrankheit kommt vor allem in den Tropen von Afrika vor. Hier sind vor allem feuchte Gebiete betroffen. Die Tsetsefliege ist der Überträger.

Die afrikanische Schlafkrankheit



Die afrikanische Schlafkrankheit ist eine Tropenerkrankung, die durch Unterarten des Trypanosoma brucei ausgelöst wird. Sie kommt in den Tropen von Afrika vor. Übertragen wird die Erkrankung durch die Tsetsefliege. Schon einige Wochen nach der Infektion kommt es zu typischen Symptomen. Schüttelfrost, Fieber, Ödeme und Lymphknotenschwellungen sind Anzeichen, die auf das erste Stadium hinweisen. Symptome des Nervensystems sind die Anzeichen, die Im Fokus des zweiten Stadiums stehen. In dieser Phase kommt es zu Halluzinationen, Schlaflosigkeit und Verwirrtheit. Da es im Endstadium zu einem dämmerartigen Zustand kommt, wurde diese Erkrankung auch der Name Schlafkrankheit gegeben.

Übertragung

Menschen, Antilopen und Rinder zählen zu dem Erregerreservoir. Die Erreger sind Zungenfliegen, die tagaktive, blutsaugende und stechende Mücken. In den Tropen von Afrika werden diese Fliegen vor allem in den feuchten Gebieten gefunden. Der Stich ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern kann zudem auch durch die Kleidung erfolgen. Durch den Speichel de Fliege gelangen die Erreger durch den Stichkanal in den Blutkreislauf. Dieser Speichel wird von der Fliege immer abgesondert, damit das Blut nicht während des Saugvorganges gerinnt.



Infektionsrisiko

Nicht jeder Stich der Tsetsefliege muss zwingend zu einer Infektion führen, da nicht jede Fliege infiziert ist. Wenn die Fliege aber infiziert ist, dann reicht bereits ein einziger Erreger aus, um die Erkrankung hervorzurufen. In Afrika variiert die Durchseuchung der Tsetsefliege sehr stark. Meist sind Einheimische von der Infektion betroffen und nicht etwa Touristen.

Epidemiologie

Die Schlafkrankheit kommt im gesamten Tropengürtel von Afrika vor. Dabei ist die Durchseuchung nur sehr schwer zu fassen.